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Le Café Abstrait Vol. 14 by Raphaël Marionneau

Als die erste Ausgabe von „Le Café Abstrait“ im Jahr 2000 erschien, war sie ein absoluter ‚Game Changer‘. Das bahnbrechende Konzept von Raphaël Marionneau hat sich bewährt. VÖ: 19. März

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Raphaël Marionneau – Le Café Abstrait Vol. 14

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Veröffentlichung am 19. März 2021.

Als die erste Ausgabe von „Le Café Abstrait“ im Jahr 2000 erschien, war sie ein absoluter ‚Game Changer‘. Das bahnbrechende Konzept von Raphaël Marionneau hat sich bewährt. Während sich die Clubkultur und das Ausgehverhalten in den letzten zwei Jahrzehnten radikal veränderten, konzentriert er sich weiterhin auf die Qualität der Musik. Im Jahr 2021 ist „Le Café Abstrait 14” mit 37 Tracks so herausfordernd und abenteuerfreudig wie immer und taucht stilvoll in die globale Ambient- und Chillout-Szene ein.

Cosmaks aus Rennes / Frankreich geben mit „Glint“ den Ton vor und kehren später mit „Introspection“ zurück. Der Ambient-Produzent und Radiomoderator ist ein bekannter Player in der Progressive-House-Szene. „Noah“ von Fade wurde auf Sine Music veröffentlicht und Lemongrass steuert „Straight Ahead“ – beide müssen den Anhängern von „Le Café Abstrait“ nicht weiter vorgestellt werden. „Celestial Charts” von Parra for Cuva & Senoy ist eine Veröffentlichung auf Project Mooncircle, einem in Berlin ansässigen Label und Kreativkollektiv, das im Off-Bereich der elektronischen Musik tätig ist.

Thomas Lemmer & Christoph Sebastian Pabst veröffentlichten Ende 2020 ihr Album „Bergblick” auf Sine Music. Ihr „Matterhornmassiv” ist Marionneaus Auswahl für diese Compilation. Lemmer kehrt im Duett mit dem Gitarristen Sebastian Bach mit dem „Cosy Days”-Remix von Abstrait-Stammgast Der Waldläufer zurück. Der französische Musiker Teho hat eine große Fangemeinde in den sozialen Medien. „Maasaï (Original Mix)” aus seinem Debüt „Polytone” auf Labo T. und „Signals” sind seine Beiträge. Jody Winsternoff, ehemals Mitglied der Chartsstürmer Way Out West aus Bristol und eine prägende Figur in der britischen Rave-Szene der frühen Neunziger, bringt „Nightwhisper“ aus seinem ersten Soloalbum seit acht Jahren mit.

Der üppige progressive Sound von „Soft Landing” erinnert daran, warum David Hohme aus Brooklyn bei den Underground-Enthusiasten aus NYC beliebt ist, während „La Sonnette” von M.O.S. ein weiterer Track vom Anjunabeats-Label der Trance-Stars Jono Grant, Tony McGuinness und Paavo Siljamäki aus London ist.

„Kerala” von Luis Ake aus dem Süden Deutschlands war sein Debüt bei Parquet Recordings. Mit Mashk und „Oneirocritica“, erschienen auf Berlins Inner Symphony, bleiben wir im Land. Mit Musicoleptiks „Fool Me Once” geht es zurück zu Parquet nach Stuttgart, die seit 2006 melodische Ambient- und House-Musik abliefern. „Die Entdeckung elektronischer Musik vor 25 Jahren war der Beginn einer Leidenschaft, die niemals enden wird“, sagt der französische Produzent Moonlik und „Universe” ist der Beweis.

Glint, ein Soloprojekt des Musikers Martin Stehl (ein renommierter House-Produzent in den Neunzigern), kreiert einzigartige Sounds wie „Estival Arvo“. Der in Alicante lebende Nacho Ferrer alias Mirage of Deep folgt mit „Moon Light (Mediterranean Roots)” und Conor Hynes aus Galway/Irland verbreitet seine Vision von Liquid Drum & Bass und Ambient als Aleyum mit „Lights Over Lapland”.

„Holiday” von Roberto Bronco ist ein weiterer typisch entspannter Lemongrassmusic-Track, der Melancholie mit einer zutiefst positiven Stimmung verbindet. „Faded” und „Elation” sind perfekte Showcases für die Ambient-Kunst von Firas Tarhini aus Melbourne/Australien, auch bekannt als Evadez. Mitmusiker Liam Thomas aus Brisbane sagt es in seinen eigenen Worten: „Ich komponiere Musik, damit Du für einen kurzen Moment in Deinem Leben der Realität entfliehen kannst.“ Sein „Beta Ceti“ sowie Jonathan E. Blakes „Alaska“ wurden auf Sine Music veröffentlicht. Dann gibt es ein Wiedersehen mit Lemongrassmusic: Der in Minneapolis ansässige Andrew Reilly alias Sky Symbols präsentiert das meditative „Beyond The Darkness” von seinem Debüt „First Light”. Bob Holroyd darf auf einer „Le Café Abstrait“-Zusammenstellung nicht fehlen. Er ist Inner Mind und „Sigh” stammt aus seinem 2018er-Album „The Cage”.

Daniel Voss, bekannt als Five Seasons, gründete zusammen mit seinem Bruder Roland das Label Lemongrassmusic. Five Seasons zitieren oft lateinamerikanische oder karibische Einflüsse und sind hier mit „Atlantis“ und „Winter Sun“ vertreten. Capa ist der norwegische Produzent und Analgo-Fan Vidar Nord, er präsentiert „Epiphany”. Kryshe, der für das walisische Label Serein aufnimmt hat die Ehre „Le Café Abstrait 14“ mit „Queen’s Court“ zu beenden, einem exquisit subtilen und fragilen Ambient-Werk. Was für ein emotionales Finale eines weiteren Highlights in der „Abstrait“-Serie, das uns durch eine kostbare und dringend benötigte Auszeit vom Alltag begleitet.

Artist: Raphaël Marionneau

Titel: Le Café Abstrait Vol. 14

VÖ: 19. März 2021

Formate: Digital only

Genre: Ambient, Chillhouse, Chillout

Label: Stereo Deluxe

Vertrieb: Zebralution

Website: www.marionneau.de